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Ewiger Hunger Kainskind 00.42 Uhr in einer Stadt  
Belohnung Abschied Stille    
Vitae

Bei Dir

Zeit    
Ewig Dein Bereit voller Erwartung    
Macht Neuanfang Begegnung    
Empathie Gefolge Besessen    
Mein lieber Freund Entscheidung Ausgeliefert    
Mein Reich Wille      

Ewiger Hunger

Eine schönere Nacht sah ich selten oder kann ich mich nach all den Jahren nur nicht entsinnen?

Die Dunkelheit hüllt mich mit Samtbahnen ein und hält mich aufrecht beim Gehen . Die Hoffnung Neues zu sehen ist schlafen gegangen und allen anderen Glauben, als den an meine eigene Stärke, habe ich begraben.

Der Lärm der Stadt ist Schweigen gegen den Aufstand in meiner Seele. Der Schmerz, den es gekostet hat sie alle aufzunehmen, wurde bezahlt mit der Extase der Erfüllung und Neugewinnung. Doch der angemessene Preis war nicht mit den Nachwirkungen offenbart worden. Die Stimmen derjenigen, die ihre Kraft nicht preisgeben wollten, kämpfen und lärmen in meinem Leib. Sie geben mir Erinnerungen an die ich keine habe und Gefühle die es für mich nicht gibt. Meine Augen sehen Dinge, die Andere sahen und nicht aus ihrer Seele verbannten.

Die Stille ist gänzlich unerträglich geworden. Ich brauche die Menschen um mich, damit ich Ablenkung finde vom Schmerz. Ein kleiner Happen für den Tag oder ein Gespräch für die Nacht. Es ist müßig geworden und nichts ist neu.

Es obliegt mir nicht zu klagen, wo doch ich selbst diejenige bin, die Klagen hervorruft.
Nicht genug kann ich bekommen
oder ist es nur nicht genug für mich?

Die Menschen sind zur Freude meiner, eine immer wiederkehrende Überraschung. Doch nur meinesgleichen kann noch meinen ewigen Hunger stillen.

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Belohnung

Gib Dich nicht leichtfertig hin und lass dich in die unbekannte Tiefe fallen. Auch wenn es noch so verlockend erscheint und scheinbar nicht abzuwenden ist, so ist doch ein Zögern die Kontrolle über dich selbst.

Fallen lassen, das ist leicht. Doch am Abgrund zu verharren, auch wenn der Wind noch so kräftig an deinem Leibe zerrt und die Tiefe mit ihrer schönsten Stimme nach dir ruft, mit der Anstrengung der Gegenwehr, die Dich zu zersprengen droht, erhältst Du Deinen Lohn.

Niemand kann Dir geben, was selbst Du kannst Dir nehmen.

Ein gütiger Blick ist Nichts gegen eine abwinkende Hand.
Du willst mich, das kann ich sehen. Ich rieche Deine Gier, Dein Verlangen. Nimm mich, und ich werde nie wieder das süße Gefühl genießen Dich zu kontrollieren.

Erobern soll ich Dich? Bist Du es denn Wert von mir diese Aufmerksamtkeit zu erhalten ?

Deine Aufmerksamtkeit ist Dein Begehren, Meine Lust sind Deine Leidenschaft und Kontrolle.

Erlange nicht ohne zu kontrollieren und empfange nicht ohne zu kämpfen.

Mein Wille ist Deine Macht, brech' ihn und ich gehöre Dir.

Kämpfe, und Du wirst mein sein,
und jetzt spring....

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Vitae

Der Duft ist überwältigend.

Mein Hunger breitet sich wild und zügellos über meinen Körper aus.

Warum ich Dich so anschaue?
Du naiver Mensch. Deine Hitze wallt mit jedem Herzschlag in meinen Kopf und flutet mich wie eine riesige Welle.
Du machst mich wahnsinnig, wenn ich es nicht schon längst bin...
Deine Augen sprechen ihre eigene Sprache, aber die Gier kannst Du nicht verstecken in Deinem Blick. Du magst meinen Körper wollen, doch ich will Dich.

Aber nein, nicht Deine Seele ist es die ich brauche. Es ist das Kostbarste was Du mit Dir trägst.
Dein Herz? - Du Narr, wie klein Du bist und bereit zu geben.

Ich werde nicht warten bis das Tier in mir an Deine Kehle springt, Dich zerreisst, aussaugt bis auf den letzten Tropfen und die Befriedigung nicht mich erlangt sondern mein Sein.
Nun so halte ein und berühre mich. Keine Angst, die Kälte wird schon sehr bald weichen. Du duftest wundervoll...halt Dich ruhig fest und lass Dich fallen.
Deine Schwäche wird nicht von langer Dauer sein. Schon bald wirst Du wieder bei Kräften sein und das übergroße Gefühl von Leidenschaft wird sich in Deinen Muskeln verewigen. Deine Gedanken jedoch werden mich jetzt zum letzten Mal in Erinnerung schreiben.
Dann bist Du wieder frei.

Bedauerlich, Du wirst mich nicht vergessen können, da Du Dich niemals an mich erinnern kannst.

Hab Dank für meine neu geschöpfte Kraft.Ich werde Deine vitae nun mit mir tragen.

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Ewig Dein

Als ich mich fortgeworfen, trafen wir uns das Erste Mal.
Du warst wie eine heilende Salbe, bei all meiner tiefen Qual.
Wir hörten weder auf unseren Verstand, noch auf das Herz.

Wir nahmen unsere Hände, und ließen die Zeit geschehen.
Was ist schon Recht und Unrecht, wenn man einander liebt?
Erst der Weg der Zukunft, zeigt welche Gablung offen steht.


Wir teilten unsere Straße, bishin zu einem Berg.
Diesen erklimmten wir gemeinsam, getrennt von Nord und Süd.
Die Pfade trafen sich am Gipfel, wo wir gemeinsam stehen.
Nun genießen wir die Aussicht, können unsere eigenen Wege gehn..
Wir halten noch immer unsere Hände, keiner von uns vergaß.
Die Zeit die uns verbunden, läßt uns von hier für einander da sein.
Wir verbinden unsere Stunden unabhängig voneinander gelenkt.
Das was wir gefunden, ist die Seele zu einem selbst.

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Macht

Es braucht keine Sklaven, um ein Herrscher zu sein.

Es benötigt die ausreichende Intelleligenz um herrschen zu können.

Keiner will unterwürfig sein, allerdings können sich manche nicht wehren.

Dies auszunutzen ist die Kunst, und nicht einen bereitwilligen Sklaven zu unterwerfen.

Macht bekommt man durch Gegenwehr, sonst macht sie doch auch keinen Spaß, nicht wahr!

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Empathie

Ich will frei sein.
Alle Fesseln lösen und nur noch in meiner Dunkelheit existieren.

Bereit Dir zu dienen, Dir zur Seite zu stehen und für ewig Deinen Schatten zu begleiten.
Du bist meine Dunkelheit im Mondenlicht. Du hälst das Licht fern von mir und beschützt mich.
Gewähre mir Deine Gesellschaft, ich flehe Dich an. Halte mich fest und richte Deinen Blick auf mich.
Deine Worte weisen meinen Weg, bis sich der Mondschein bricht.

Ich kenne Deine Schwäche. Nimm sie fort von mir bevor ich mich ihrer entsinne, um aus Deinen Fesseln zu steigen, sie vor Deine Füße lege und Deine Dunkelheit in warmes Licht tauchen werde.

Meine Freiheit in Ketten ist nicht von Dauer. Du kannst mich so nicht bezwingen, aber mit mir zu spielen wird uns eine Freude sein.
Meine Freiheit in Dunkelheit, ist ewig. Du kannst mich begleiten und ich werde Deine Freude sein.

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Mein lieber Freund

Unser Weg hat weit geführt. Du zeigtest mir Dinge die für mich im Verborgenen lagen und decktest sie frei. Unsere gemeinsamen Stunden waren erfüllt von Tiefen und Höhen und brachten mich auf neue Wege. Dein Gefolge, Cleo, Du wirst mir verzeihen, ließ mich hassen lernen, doch Du bliebst immer für mich da. Sicherlich empfand ich Eifersucht, doch wer hätte sie mir besser erklären können als Du und sie mich so vergessen lassen.
Du hast mir viele Dinge anvertraut, indem Du mir Deinen Namen nanntest.
Ich habe und werde Dich immer achten. Ich halte nach Dir Ausschau und werde Deinen Weg verfolgen, Deine Grüße dankend empfangen und Dich irgendwann wiedersehen.

Du wirst wissen, dass es uns gut geht und hoffentlich meiner Einladung in der Zukunft, möge sie nah oder fern sein, nachkommen.

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Mein Reich

Die Wut ist heiß wie glühende Lava aus einem Vulkan.
Sie brennt durch meine kalten Venen und läßt mich erstarren.

Die Qualen zu ertragen, jede Nacht auf ein Neues, lastet schwer wie Blei auf meiner Seele.

Ich wandel umher, halte mal hier, mal dort. Kein Ort bringt Befreiung, kein Gespräch eine Antwort.

Welche Wege bin ich gegangen, um den richtigen zu finden? Es war zwecklos all die Nächte. Immer wieder führte mich mein Weg zum gleichen Ziel.

Anfangs voller Zweifel, dass das was ich vorgefunden habe nicht das Richtige sei, bin ich über die Zeit hinweg überzeugt worden, dass es kein anderes Ziel mehr für mich gibt.

Die Dunkelheit ist mein Reich, mit all seiner Kraft und Herrlichkeit, in Ewigkeit.

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Kainskind

Ich möchte unter den Menschen sein.
Möchte dort mit ihnen tanzen, umhergehen und stehen.
Schweigen, das bringt Dich nicht all zu weit.
Wozu kann man schließlich reden, lachen und verstehen?

Dort ist man frei, hat man die Wahl, dort schlägt das Herz und nicht die Qual.

Ich möchte gehn,
möchte verstehn,
ein Mensch zu sein.

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Abschied

Ich bin aufgewacht.
Du hast mich gestern ausgelacht.
Meine Worte verhöhnt.
Mein Wesen verpöhnt.

Meine Tränen habe ich vergossen.
Warum hast Du Dich verschlossen?
Meine Trauer ist unendlich,
Dein Haß der kränkt mich.

Deine Worte sind wie Peitschenhiebe,
Sagte ich doch nur, dass ich Dich liebe.

Frag' mich doch warum ich geh'.
Und sag mir nicht, ich versteh'.

Mein Herz hat sich umentschieden.
Nur die Einsamkeit ist noch geblieben.
Jeden Tag sah ich Dein Gesicht.
Aufzustehen wagte ich nicht.

Du nahmst mir alles was ich war.
Ich war Deine Frau, wir waren ein Paar.
Wie sollte ich ahnen mich zu verlieren.
Ich brauchte Jahre um zu kapieren.

Du sagtest mir Dinge, vielleicht tun sie Dir leid
Nach all dieser Zeit - ich war niemals bereit.

Dir zu vergeben
all die Schuld zu nehmen
Dein Ansehen erhalten
Die Schmerzen zu spalten
Dich zu verletzen
Dein Herz zu zerfetzen
Dein Blut zu kochen
Zersprenge die Knochen
Dein Leben beenden
Und Dich zu den Meinen ernennen.

Nun bin ich wieder aufgewacht.
Es ist kein Mensch da, der noch lacht.
Mein Reich ist die Dunkelheit.
Für alle Zeit, in Ewigkeit.

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Bei Dir

Du hast mich verlassen,
auf der Suche zu Dir selbst
Ich konnte Dich immer verstehen,
doch das hilft mir nicht mehr.

Auf meine Fragen bekam ich ein Lächeln.
Auf mein Lächeln erhielt ich nichts.
Du hast geschwiegen bis Du fort gingst,
und es gibt nichts was Dein Schweigen bricht.

Mag sein, ich hätte besser nicht gefragt.
Doch ob das mir wirklich hilft?
Die Wut und Trauer hetzt mich,
auch bis zuletzt noch zu Dir hin.

Gib mir doch endlich eine Antwort,
auf all die Fragen die ich hab
Es schmerzt zu sehen, wie glücklich Du hier bist,
Ist das alles nur ein Trugbild, alles nur ein Trick?

Ein Spiel, vielleicht ein Scherz,
wie bitter dieser schmeckt.
Denkst Du ernsthaft ich glaub Dir?
Du überzeugst mich nicht damit.

Die Stille ist erdrückend.
steh auf und sag mir was Du willst.
Brech endlich diese Ruhe,
ich will Gewißheit jetzt.

Ist das alles überlegt,
oder plötzlich so passiert?
Gib mir doch wenigstens ein Zeichen,
eine Geste, nur ein Wort.

Ich liege Dir zu Füßen.
Ist es wirklich hier so kalt?
Ich schrei, ich brüll, ich kreische
Wach auf, Du verrückter Idiot
Ich wäre mit Dir gegangen
aber das hier
ist nicht der Tod...

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Bereit

Stille...
Mein Körper glüht, er zittert und bebt. Die Hände frieren, wollen nicht wahrhaben was entsteht.
Das Spiegelbild an der Wand leistet mir meine einzigste Gesellschaft heute Nacht. Ich starre mein Telefon an, doch selbst dieses schweigt mich an. Die Tür ist verschlossen, die Fenster verdeckt. Kein Lichtstrahl dringt bis hinüber zu meinem Bett.
Die Nacht hat grade erst begonnen, mein Warten dauert schon lang. Das endlich sich der Mond auf die Erde trauen kann. Immer dann konnte ich es spüren, immer dann war es da. Das Gefühl es jetzt zu brauchen, es ist schon bedrohlich nah.
Jeden Tag hielt ich Ausschau. Wie naiv das war, begriff ich schnell. Meine Sehnsucht lag im Dunkel, und das bis jetzt. Was am Tag ich konnt nicht finden, hielt mich fest die ganze Nacht. Längst als ich wieder allein war, der Duft den nahm ich noch wahr.
Doch wird es mich auch heute wieder finden? Bedarf es Glück, Erstreben oder Mut? Was läßt mich noch immer hoffen, hab ich vielleicht schon genug?

Heute bist Du nicht gekommen. Ich hatte es doch sehr gehofft. Leider hast Du mein Flehen nicht angenommen, ließt mich nicht teilhaben an Deiner Lust. Der Wille ist schon längst gebrochen. Du hättest ein verdammt leichtes Spiel. Aber so willst Du mich nicht kennen, angetreiben von willenloser Gier.
Die Auserwählte war ich nie, doch immerhin ein Zeitvertreib. Die Stunden haben wir genossen, gelebt und nie gefragt. Wie hätte eine Antowrt auch gelautet... sie wäre sicher unverblümt. Zu ehrlich für meinen glühenden Körper der sich nach Dir verzehrt.
Die nächste Nacht wird folgen. Ich werde hier sein nur für Dich. Lass mich nicht länger warten und mach mich wie Dich.

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Neuanfang

Sekunden verinnen die Zeit steht still
Du hälst mich fest, obwohl ich gehen will.
Mein Körper schreit, er bebt und zittert
ich verbrenne zu Asche und zersplitter.
Das Blut fließt wie Lava - heiß und zäh
Der Lebenshauch jetzt schlafen geht.
Laß mich sinken
ganz tief, ganz tief.
Ich will jetzt ruhen
in Dunkelheit umschlungen.

Kein Licht soll erhellen die Seele von mir
Die Stille sie fällt, mit dem Leben von Dir.

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Gefolge

3.00 Uhr morgens, die Nacht ist dunkel
ich schaue zum Mond und der silbernen Wolke
Du bist irgendwo da draußen
Ich spüre Deine Kraft
Du hast mich erfroren

Schon vor Tagen bin ich geflohen


Du hast mich niemals gefragt
Ich willigte nicht ein
Warum wähltest Du mich?
Warum raubtest Du mir meinen Tag?
Ich hatte ein Leben
oder waren es zwei?
Hast Du etwas gesehen
was ich in mir verbarg
?
Du hast mich eingenommen,
geblendet und geliebt
Ich dachte nur: "weit fort von Dir",
obwohl es mir bei Dir gefiehl.


Folgst Du mir?
Erreicht mich hier Dein Gespür?
Es gibt Dinge die erzählt werden sollten
wie ich bin
was ich sag
was ich mache den ganzen Tag.
Du hast mich nicht gekannt,
einfach mich zu Deiner ernannt.
Woher nimmst Du das Recht,
zu entscheiden was gut ist und was schlecht?


Etwas Neues hat begonnen.
Doch bin ich jetzt der Vergangenheit entronnen?
Ist es wirklich Neu,
oder bin ich nur meiner Seele treu?
Meine Hülle zerfällt
und mein Wesen erscheint
Nacht für Nacht
erbarmungslos und hart


Ich will mich nicht verstecken
Keine Fassade, kein Trugbild erwecken.
Meine Gedanken sind bei Dir,
längst habe ich abgeschlossen mit meiner Welt.
Du hattest recht
,
dort ist nichts mehr was mich noch hält.
Nun bin ich hier, so wie ich bin.
Du hast mich gemacht.
Schau mich nur an,
Ich bin Dein.
Fortan nicht mehr allein
.

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Entscheidung

Eine lange Straße gepflastert aus Stein.
Ein kurzer Weg, und auch hier viel Stein.
Mag der eine nur richtig sein,
und der andere schlecht.
Doch am Ende
sind sie mir beide recht.

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Wille

Mit Orchideen steh ich am Grab
meine Hoffnung plötzlich verstarb.
Ich blick hinunter, ein schwarzes Loch
Hier leben nur meine Blumen noch.

Warum sie starb, das fragst Du mich?
Sieh mich an, oder besser noch Dich
Ich verstecke mich nicht,
doch Du zeigst dich nie
Komm doch heraus
und beweise es mir.

Natürlich hast Du dich das schon getraut,
und dennoch hast Du es mir immer wieder versaut.

Ich will stark sein
Du brauchst das nicht
Scheiß Selbstvertrauen
Du schaffst mich nicht

Bevor ich untergeh
nehm ich Dich an die Hand.
Wenn wir fallen,
dann gemeinsam an einem Band

Du hast ja recht,
ich kann nicht ohne Dich
Aber so wie Du jetzt bist,
das will ich einfach nicht.

Wille und Stärke waren mir auch nicht immer treu,
aber Du erschrickst mich immer wieder neu.

Scheiß Selbstvertrauen
lauf nur fort...
Irgendwann bin ich schon vor Dir dort.

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00.42 Uhr in einer Stadt

Ausgeblutet und zerfleischt, in der Tat,
es ist nichts mehr zu erkennen.
Benutzt und weggeworfen,
nun gut, mein Trieb ist gestillt.
Es ist beendet - Verzeiht !
Ein wenig Diskretion wäre angebracht
Aber ganz ehrlich, was solls?
Bis es endeckt wird,
bin ich nicht mehr in dieser Stadt
Meine Kleider sind verschmiert.
Wie peinlich !
Nein, es ist eigentlich ganz ungeniert
Sogar an meiner Wange ein Tropfen Blut,
riecht fantastisch und schmeckt so gut.

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Stille

Bevor es kracht
hast Du laut gelacht

Es war kein großes Ding
Es ging
wie von allein
Es war
wie betäubt
selbstverständlich
Du bist der King

Es wird gemacht wie Du es willst
Ohne Fragen
Ohne Zweifel
Ohne Sinn
Eine andere Art von Zeitvertreib

Bevor es kracht
wurde nur das gemacht!

Es war keine Frage der Zeit
Ich wollte es, war bereit
Du hast mich doch nie bemerkt
Ich war immer eine von Vielen
Ein Sandkorn am Strand
Ein Stern am Horizont
Eine Frau in diesem Land

Jetzt sagst Du meinen Namen
Du hast mich gewählt?
Woher kennst Du mich hier?

Hast mich niemals angeschaut
niemals anvertraut
und niemals hätte ich das geglaubt
und bevor es kracht
hätte ich noch umgedacht

Bevor es kracht
hab auch ich dann laut gelacht

Du willst mich
Du hast mich auserwählt
Ich bin glücklich
und folge Dir
denn bevor es kracht
war da Deine Macht
Dein Blick
Dein Duft
Deine Hand an meinem Hals
bis es kracht

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Zeit

Kein Platz für Erklärliches, kein Sinn, kein Halt
Schwerelos und dennoch bleiern schwer das Gefühl bringt mich nicht voran.
Ich flehe Dich an mein Herr, bitte gib mich frei!
Wie lange noch...wieviel Zeit?
Du quälst mich und es ist Dir einerlei.
Du hast Deinen eigenen Plan, wirst nichts ändern, und ganz sicher nicht für mich
Du Zeit vergehst nicht schneller, auch wenn ich vor Dir flücht.
Hast mich gefangen, nein, ich gab mich Dir nicht hin.
Also geh Du mit mir auch nicht so hart ins Gericht.
Der stumme Schrei er betäubt mein Ohr
Mein Schmerz zerreißt mein Fleisch die Minuten verrinnen - verfliegen wie Rauch
Bewegungslos ertrage ich die Zeit
Was geschieht und wie halte ich es aus?
Mein Körper zerfällt ausgehungert, taub und gelähmt
die Zeit mich noch am Leben hält
Sie beugt mich und sie richtet mich dann wieder auf
hilflos ausgeliefert unwissend und ohne Macht
Sklavin der Zeit
Ich hab mich verkauft
Für eine Handvoll Gefühl hab mich selbst meines Verstandes beraubt
Der Wille gebrochen ohne Gespür
ich warte die Stunden, Minuten... will nur noch zu Dir

~~{~@ für - morpheus -

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voller Erwartung

zu hoffen, zu sehen
zu nehmen, verstehen
zu geben, erhalten
Gedanken verwalten
Gefühle begreifen
Last von sich streifen
zu wagen
alles ertragen
einen Schritt vor
ich steh vor Deinem Tor

Tritt ein meine Teure
Reich mir die Hand
folge mir ins Gemäure
ich führ Dich in mein Land.

Meinen Rock anheb
Die Schwelle erklimm, Dein Reich betritt
Deine Hand ergreift und vor Freud beb
es ist mehr als erwartet, und es war nur ein Schritt

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Begegnung

Den Kopf erhoben um den Blick zu senken
Warum sollte ich Dir dieses Lächeln schenken?
Ich fühle mich frei also halt mich nicht fest.
Du würdest enttäuscht, dazu hätte ich jedes Recht.
Meine Gedanken sie kreisen nur um Dich
Jedes Wort endet mit einem schmunzelnden Gesicht.
Das flaue Gefühl es hält mich gepackt
Den Drang Dich zu wollen, mein Herz zerhackt.
Du folgst mir - ich freu mich,
aber warum nimmst Du mich?
Ich gab Dir nichts und hielt mich zurück.
Mein Körper schreit nach Erlösung von Dir
Heb Deine Hand und schenke sie mir
Hast mir erwählt eine Ehre die zählt
Mein Lächeln zum Gruße
für Dich tu ich Buße
wer von uns wen gefunden
in unzähligen Stunden
es bleibt ungeklärt
*sich verneigt und das Glas nun leert*

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Besessen

Willst Du nicht schlafen,
ein wenig ruhn?
Willst Du nicht essen,
vergessen Dein Tun?
Willst Du nicht aufstehn,
erleben den Tag?
Fühl Deinen Schmerzen
sie erdrücken Dich ganz bald.
Deine Kehle zugeschnürt
Dein Körper ist eiskalt
Das Erlebnis war kurz
Dein Leben nicht lang
Hast mich verlassen, vergessen, nicht länger begehrt
Du bist besessen
der Blutgesang Dich verzehrt.

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Ausgeliefert

Genieße die Stille, hör einfach weg!
Das was Du hörst, das ist nicht echt.
Verschließe die Ohren, dann wird alles still.
Du hörst mich nicht sprechen, hörst nicht was ich will...

Du schaust mich nur an
Starrst schlicht durch mich durch
Was soll ich noch tun?
Du lässt mir keine Chance mich zu erklären, Dich zu verstehn
Was bezeweckst Du mit Schweigen?
Warum sagst Du nicht was ich hören will?
Meine Hoffnung wird bleiben, solange bleib ich hier
Ich erwarte eine Antwort, erkläre Dich mir...

Verzicht auf die Worte, Du närrischer Mensch
Hör nicht auf die Stimme, sie sagt Dir nicht viel
Schau in meine Augen und das Schweigen bricht
Du denkst Du kennst mich, für was hälst Du Dich?
Du bist nur sterblich, kennst nicht meine wahres Ich
Natrülich willst Du, und nur weil ich es so will!
Doch denke nur nicht, das ich Dich verschling
Du bist ein Spielzeug, ein kleiner Zeitvertreib, ein Ding
Meine Lust zu stillen, dafür halt ich Dich bereit.
Wenn ich genug hab, werde ich gehn
Und glaub mir Mensch,
Du wirst mich niemals verstehn

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